Montag, 14. November 2016

[Aktuelles] Media Monday #281

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Wieder einmal habe ich es geschafft, beim Media Monday vom Medienjournal teilzunehmen. Hier mein kleiner ausgefüllter Lückentext:

1. Von dem, was man bisher so hört, reizt mich Doctor Strange sehr. Habe mich auch schon riesig darauf gefreut, schließlich ist ein Marvel-Film und dann auch noch mit Benedict Cumberbatch! Mal schauen, ob ich demnächst dazu komme, ihn zu sehen.

2. Jack Black hätte es verdient, dass er eine Rolle in einem besseren Film als „Gänsehaut“ spielt. Seine schauspielerischen Leistungen waren an dem Film leider so ziemlich das einzige Herausragende, alles andere wirkte auf mich eher enttäuschend.

3. Über die Wahlen in Amerika könnte ich mich ja richtiggehend aufregen, aber das macht außer mir schon jeder.

4. Messen und Conventions allüberall. Mir persönlich fehlt da der Überblick und meistens sind die Karten schon weg, wenn ich was Cooles finde. Aber an sich stelle ich mir das schon ziemlich spannend vor.

5. Mittlerweile stapeln sich bei mir zuhause die DVDs und BluRays. Ich kaufe immer neu und komme gar nicht hinterher. Deshalb versuche ich auch in letzter Zeit, ein paar der Regalleichen endlich mal zu schauen, aber irgendwie wird es trotzdem immer mehr. 😂

6. Wenn mal etwas Zeit bleibt, greife ich derzeit gerne zu Castle, einem Tee und einer schönen Duftkerze.

7. Zuletzt habe ich mir die komplette Indiana Jones Collection angesehen und das war sehr aufschlussreich, weil ich bisher immer nur den dritten Teil gesehen habe. Dazu wollte ich aber demnächst nochmal einen ausführlicheren Blogpost schreiben.

Donnerstag, 10. November 2016

[Film] Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (2014) - ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Endlich habe auch ich es geschafft, „Birdman“ nachzuholen. Nachdem dieser Film von der Kritik hochgelobt, wenn nicht sogar gefeiert wurde, waren meine Erwartungen auch dementsprechend hoch. Der Film räumte bei der Oscar-Preisverleihung 2015 ganze 4 Oscars ab (inklusive „Bester Film“), aber auch abseits davon gab es zahlreiche Nominierungen und Preise für „Birdman“.

Der Inhalt:

Riggan Thomson ist Schauspieler, hat jedoch seine glänzenden Zeiten, in denen er den Superhelden „Birdman“ in diversen Kinofilmen darstellte, schon lange hinter sich. Er hat nur noch ein Ziel vor Augen: Unglaubliches zu schaffen und für immer unvergesslich zu sein. Dabei vernachlässigt er Familie und Freunde und geht notfalls auch über Leichen, um dieses Ziel zu erreichen. „Birdman“ beschäftigt sich vor allem mit dem Menschen Riggan Thomson als Resultat seiner bisherigen Erfolge wie Misserfolge und wie diese ebenso seine Wahrnehmung von sich selbst und seiner Umwelt beeinflussen.

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Meine Rezension:

Regisseur Alejandro González Iñárritu spielt bei „Birdman“ ganz bewusst mit den stereotypischen Vorstellungen und Erwartungen, die ein Publikum an einen solchen Film hat. So lässt er den Betrachter lange im Dunkeln, was es mit den übernatürlichen Fähigkeiten von Riggan Thomson auf sich hat, bevor er einem aufzeigt, dass nicht alles, was wir in seinem Film sehen, auch der Wirklichkeit im Film entspricht. Ein anderes Beispiel wäre ein Bild, was ganz zu Beginn für vielleicht eine Sekunde aufblitzte, aber weder erklärt noch anderweitig ausgearbeitet wird. Erst ganz zum Schluss wird aufgelöst, was es damit auf sich hat. Das sind natürlich nur spezielle Beispiele, von denen sich noch viele weitere in „Birdman“ finden lassen. Worauf ich aber hinaus möchte, ist dass Iñárritu auf sehr viele Details geachtet hat und die Art und Weise, wie der Film inszeniert wurde, keineswegs zufällig ist. Ich persönlich bin auch ein Fan solcher Inszenierungen (zumindest wenn sie dabei nicht an Glaubwürdigkeit verlieren),  da ich überzeugt bin, dass man damit dem Perfektionismus im Film am nächsten kommen kann. So setzt der Regisseur auch ganz bewusst auf gestalterische Aspekte wie einen einzigen Schauplatz oder eine Zusammensetzung des Films, die auf den ersten Blick keine offensichtlichen Schnitte zeigt. Die Kameraführung macht es dem Zuschauer möglich, eine große Empathie für die Charaktere zu entwickeln und erleichtert es ihm, dem Protagonisten durch den Film zu folgen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht verschweigen, dass die Story an sich mich schon etwas verwirrt hat, da die Geschichte keinen typischen Handlungssträngen folgt und man teilweise, wie schon erwähnt, auch im Dunkeln gelassen wird. Dazu kommt, dass durch die Reduzierung auf quasi nur einen Ort des Geschehens der Film insgesamt etwas konstruiert wirkt. So ist beispielsweise unwahrscheinlich, dass sich das ganze Leben eines Menschen an nur einem Ort abspielt, an dem er lebt und arbeitet, an dem er auf Freunde und Feinde genauso wie auf die Familie trifft. Womöglich könnte man dies aber auch so interpretieren, dass das Leben des Schauspielers im Film selbst eine einzige große Bühne darstellen soll.

© 2014 - Fox Searchlight. All rights reserved.

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Meine Bewertung:

Eins ist für mich jedenfalls klar: auch wenn einige Aspekte von „Birdman“ für mich nicht hundertprozentig nachvollziehbar waren, so gefiel mir der Film im Großen und Ganzen doch sehr gut. Außerdem orientiert sich „Birdman“ nicht (nur) an Bestehendem, sondert probiert auch Neues aus und das macht den Film einzigartig und außergewöhnlich.

(4 von 5 Sternen)

Interessantes:

> Trailer
> Wikipedia
> im Stream: aktuell nicht in einer Flatrate (Stand: November 2016)
> bei Letterboxd

Mittwoch, 2. November 2016

[Aktuelles] Chaoswichteln 2016

So langsam, aber sicher geht es immer mehr auf Weihnachten zu. Das letzte Mal, dass ich gewichtelt habe, war noch in der Schule. Ich würde gerne die daran (nicht immer so positiven) Erfahrungen auffrischen, da ich die Idee vom Wichteln eigentlich ganz toll finde. Weil ich nun auch auf meinem Blog aktiver bin und ich es noch ein bisschen spannender und überraschender finde, wenn man die (zu) beschenkenden Leute gar nicht persönlich kennt, kam das Chaoswichteln der Chaosmacherin für mich wie gerufen.

Ich nehme also daran teil und wenn ihr auch Interesse daran und unter Umständen sogar einen eigenen Blog habt, dann kann ich euch nur empfehlen, ebenfalls beim "Chaoswichteln" teilzunehmen. Anmelden könnt ihr euch noch bis zum 12. November 14 Uhr.

Soweit also erstmal der Hinweis, und ich werde im Dezember sicherlich noch einmal einen Post hochladen mit dem, womit ich dann beschenkt wurde.