Montag, 21. März 2016

[Film] Der Marsianer - Rettet Mark Watney (The Martian) ⭐️⭐️⭐️⭐️



Der Inhalt:

Mark Watney ist Teil einer sechsköpfigen Mission auf dem Mars. Bei einem starken Sturm beschließt die Leiterin der Mission, diese abzubrechen. Auf dem Weg zum Raumschiff wird Mark von etwas getroffen und weggeweht. Die einzige Chance für das Überleben der anderen scheint darin zu bestehen, Mark hinter sich zu lassen und sofort loszufliegen. Die Crew nimmt wieder Kurs auf die Erde. Entgegen allen Vermutungen hat Mark Watney jedoch überlebt und muss nun einen Weg finden, auch am Leben zu bleiben. Der Marsianer versucht, auf sich aufmerksam zu machen, damit man auf der Erde überhaupt bemerkt, dass er am Leben ist und Hilfe benötigt, und damit er seine Reise zurück auf den Heimatplaneten antreten kann.

Meine Rezension:

So unrealistisch diese Geschichte sich auch anhören mag, sobald man diesen Film sieht, hat man keine Zweifel mehr daran, dass sie stimmt. Als ich den Film ansah, war ich so überwältigt von dieser wunderschöner Marslandschaft, dass ich gar nicht mehr daran dachte, dass diese Szenen ja nicht wirklich auf dem Mars gedreht worden sind. Und das kann man auch auf den gesamten Film beziehen. Den ganzen Film lang ist man so gespannt, was als nächstes passiert und wie Mark Watney darauf reagieren würde, dass es eigentlich egal sein könnte, ob es nun auf dem Mars oder auf dem Mond oder sonst irgendwo im Universum passiert. Und genau aus dieser Gleichgültigkeit heraus kauft man dem Film alles ab, obwohl es eigentlich nicht wirklich wahrscheinlich ist, dass etwas Derartiges passieren würde. 

Der wichtigste Teil in „Der Marsianer“ ist natürlich - wer hätte es gedacht? - der Marsianer. Der Marsianer wird gespielt von Matt Damon, der seine Arbeit wirklich gut gemacht hat. Natürlich ist es nicht nur der Schauspieler, sondern auch die Rolle, die er spielt, die uns so mitreißt. Mark Watney verliert nie seine Hoffnung, wo jeder andere schon längst aufgegeben hätte. Es macht Spaß, ihm dabei zuzusehen, weil er uns zeigt, dass nichts unmöglich ist, man muss es nur anpacken. Und er packt es nicht nur an, er kann selbst in den ausweglosesten Situation mit einem unvergleichbaren Humor an die Arbeit gehen. 

Ein bisschen schade finde ich, dass das Ende dann doch wieder in die typische Schiene gerät, in der sich fast alle amerikanischen Filme finden lassen. Ohne zu Spoilern zu wollen, möchte ich sagen, dass der Film dieses typische Happy End hat, was wir schon von unzähligen anderen Beispielen können und er meiner Meinung nach nicht unbedingt hätte übernehmen müssen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer einen kleinen Teil in mir, der sich natürlich genau dieses Happy End wünscht. Daher bin ich, was das angeht etwas geteilter Meinung.

Meine Bewertung:

Fest steht, dass der Film mich gut unterhalten hat und ich ihn mehr auch gerne noch öfter ansehen würde, die Bildkraft ist überwältigend und es macht ganz einfach Spaß, sich diesen Film anzusehen. (4 von 5 Sternen)


Trailer:


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