Donnerstag, 27. August 2015

[Film] Buch vs. Film: Der große Trip - Wild - ⭐️⭐️⭐️/⭐️

© 2014 - Fox Searchlight Pictures. All rights reserved.


In diesem "Buch vs. Film"-Post möchte ich herausfinden, ob die Bücher tatsächlich immer besser sind als die zugehörigen Filme oder ob es auch mal andersherum ist. Bei Wild ist meiner Meinung nach das Buch deutlich besser, soviel schon mal vorweg. Aber wieso und weshalb, dazu kommen wir später.

Der Inhalt

Jetzt erst mal für diejenigen, die mit dem Film(Buch) nichts anfangen können, eine kurze Zusammenfassung:

Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst“ ist eine Biografie von Cheryl Strayed, sie thematisiert darin die Meisterung persönlicher Probleme durch eine relativ spontane Wanderung in der absoluten Wildnis. Nach dem Tod ihrer Mutter zerbricht Cheryls Leben mehr und mehr: Fremdgehen, Drogen, Alkohol – sie ist an einem Punkt angelangt, an dem sie einfach keinen Ausweg mehr weiß. Aber Cheryl ist stark. Sie weiß, dass sie stark sein muss und sie weiß, dass sie sich einen Weg in ihr neues Leben erkämpfen muss. Dieser Weg ist der Pacific Crest Trail (PCT), der Cheryl einiges abverlangt und sie nahezu umbringt, ihr aber auch durch seine Schönheit neuen Mut gibt. Die „Königin des PCT“, wie sie später genannt werden muss, lernt mit der Zeit, dass das Leben nicht nur nimmt sondern in den schlimmsten Momenten auch wieder anfängt, zu geben.

Meine Rezension

Das Buch „Der große Trip“ hat mir sehr gut gefallen. Zum einen weil ich selbst schon lange von einer solchen Wanderung träume, zum anderen ist Cheryls Situation für mich wie auch für viele andere Menschen auf der Welt so nachvollziehbar, weil der Verlust eines Menschen oder die zerbrochene Ehe keine Seltenheit sind und schon viele Leute belastet haben. Im Pacific Crest Trail hat sie einen Ausweg gesehen und es ist bemerkenswert, dass sie diesen Gedanken dann tatsächlich in die Wirklichkeit umgesetzt hat und einfach losgewandert ist. Was mir an dem Buch besonders gefallen hat, war die Art, wie sie die Schwierigkeiten, die sie beim Wandern hatte, humorvoll und unfassbar ehrlich nacherzählte. Mir fällt dabei sofort ein, wie sie den Versuch beschrieb, ihren bis zum Rand vollgepackten und unheimlich schweren Rucksack, auch nur auf irgendeine erdenkliche Art und Weise aufzusetzen. Diese unglaublich sympathische, humorvolle und manchmal etwas unbeholfene Cheryl Strayed, die hat mir im Film etwas gefehlt. Das Buch hat sehr düstere, aber auch sehr schöne und witzige Seite, der Film hätte meiner Meinung nach doch etwas leichter sein können und sich nicht nur auf Cheryls dunkle Vergangenheit und ihre Anstrengungen während der Wanderung konzentrieren müssen.   

Bewertung

Das Buch bekommt von mir 4/5 Sternen, da es mir aus eben genannten Gründen sehr gut gefallen hat. Im Vergleich zum Buch erscheint mir der Film nur wie ein Ausschnitt aus der ganzen Geschichte und dadurch, dass ich das Buch zuvor gelesen habe und es für mich noch sehr aktuell war, als ich den Film gesehen habe, kamen mir einige Szenen auch etwas „nachgespielt“ vor. Während ich dem Buch jedes einzelne Wort abkaufe, hat mich der Film nicht komplett überzeugt. Dennoch ist und bleibt die Geschichte auch in der Filmversion spannend und mitreißend und für den, der keine Zeit hat das ganze Buch zu lesen ist der Film sicherlich eine gute Alternative. Daher gebe ich dem Film 3/5 Sternen.

Links
Trailer
> Wikipedia
> im Stream
> Interview mit Cheryl Strayed und Reese Witherspoon

Donnerstag, 11. Juni 2015

[Film] Kiss The Cook: So schmeckt das Leben! (2014) - ⭐️⭐️⭐️⭐️


© 2014 - Open Road Films. All rights reserved.
'„Kiss the Cook“ ist DIE Feelgood-Komödie des Jahres.' Das jedenfalls verspricht der Flyer dieses Films. Ob und inwiefern ich dem zustimmen würde, dazu später.

Ich muss zugeben, dass mich an diesem Film nicht wirklich viel gereizt hat, abgesehen von den vielen Leckereien, welche einem schon im Trailer aufgetischt wurde. Nun kam es aber dazu, dass ich genau für diesen Film Karten für die BVG Preview gewonnen habe und war natürlich auch gespannt, ob mich der Film doch noch packen könnte.
Der Inhalt
Jetzt aber zuerst etwas zum Inhalt des Films. Dieser dreht sich um einen Chefkoch, der seinen Beruf schon sehr lange ausübt und auch außergewöhnlich talentiert ist. Chefkoch Carl Casper wird gespielt von Jon Favreau, er spielt jedoch nicht nur die Hauptrolle in diesem Streifen, nein, er übernimmt ebenso auch Regie, Produktion und hat das Drehbuch geschrieben.
Das Problem, mit dem Koch Casper in diesem Film konfrontiert wird, ist, dass er und alle seine kreativen Einfälle und Vorschläge unter dem von dem Restaurantbesitzer Riva (Dustin Hoffman) fest vorgeschriebenen und etablierten Menü stehen und er sich diesem immer fügen muss. Ein äußerst wichtiger Kritiker besucht dann das Restaurant und dass dieser überhaupt kommt, ist bereits eine große Ehre. Der Gourmetkoch möchte natürlich sein eigenes spezielles Menü kochen, das lässt Riva jedoch nicht zu. Kurzerhand beschließt Casper, zu kündigen und noch mal ganz von vorne anzufangen. Zusammen mit seinem 11-jährigen Sohn Percy (Emjay Anthony) und seinem ehemaligen Sous-Chef Martin (John Leguizamo) poliert er einen alten Imbisswagen auf und zieht durch die Lande. Über Social Media erlangen sie und vor allem die selbstgekochten kulinarischen Spezialitäten schnell Berühmtheit.


© 2014 - Open Road Films. All rights reserved.

© 2015 - Sous Chef, LCC. / Koch Media Films GmbH. All rights reserved.

Meine Rezension
Zuerst einmal möchte ich anmerken, dass es sich hierbei nicht um eine pure Komödie handelt. Ebenso werden auch die Probleme des Lebens dargestellt und dass es immer einen Punkt gibt, an dem man entscheiden kann, welchen Weg man wählt und welche Schwerpunkte man sich im Leben setzt. Denn man wird immer jemanden vernachlässigen, es ist nur wichtig, dass man sich vorher den Schwerpunkt setzt und nicht im Nachhinein feststellt, dass man für die Personen, die einem wirklich wichtig sind, nicht da gewesen ist. Beispielsweise wird die schwierige Vater-Sohn-Beziehung thematisiert oder besser gesagt: es wird thematisiert, dass Casper zu seinem Sohn Percy kaum eine richtige Beziehung aufgebaut hat, da er oft nur mit der Arbeit beschäftigt war und keine Zeit für sein Kind hatte.
Dabei stellt Favreau wunderbar den liebenden Vater dar, der sich einfach nur in der Relevanz von Arbeit und Familie verschätzt. Man könnte glauben, dass ein Mann wie Jon Favreau als Regisseur und Drehbuchautor eher das „Hinter der Kamera“-Image hat, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Durch seine unglaubliche Kreativität und seine vielseitigen Ideen, die er auch in seinen Filmen umsetzt, kauft man ihm die Rolle des künstlerischen Kochs sofort ab.
Was ich außerdem kritisieren möchte, ohne zu viel vorwegzunehmen, ist, dass die Geschichte ein übertriebenes und typisch amerikanisches Ende beinhaltet, was der Film meiner Meinung nach auch nicht gebraucht hätte.
Natürlich sollte man auch nicht das eigentliche Thema des Films aus den Augen verlieren: ESSEN. Im Trailer zitiert man bereits die ersten Stimmen aus dem Filmdschungel, die raten: „Ein Film, den man nicht hungrig ansehen sollte“. Dem kann ich nur zustimmen, alle Gerichte sind äußerst ansprechend und man würde glatt seine Nachos gegen ein Cubano aus dem Film austauschen. Es handelt sich hierbei durchaus auch um eine Kunst, es gibt schließlich nicht umsonst Berufe wie den Food Designer.
Was man dem Film aber anrechnen muss, ist dass er dennoch bis zum Schluss ganz getreu dem deutschen Titel „So schmeckt das Leben“ einfach Lust aufs Leben macht, auf den Sommer, auf Abenteuer, auf Kochen, auf Ausprobieren und Künstlerisch sein. Es ist ganz einfach ein echter Feelgood-Movie, nach dem man das Kino mit einem positiven Gefühl verlässt.„Kiss the Cook“ ist wie eine kalte Brause an einem Sommertag: frisch und fröhlich :), er trägt nicht durch übermäßige Dramatisierung auf, es handelt sich um eine leichte und doch realistische Geschichte für zwischendurch.
Meine Bewertung: 

4 von 5 Sternen
Interessantes:

> auf der Homepage des Films gibt es aktuell ein Gewinnspiel und Rezepte zum Nachkochen!
> Trailer
> Wikipedia
> im Stream

Donnerstag, 14. Mai 2015

[Film] Pitch Perfect 2 (2015) - ⭐️⭐️⭐️

© 2015 - Universal Pictures. All rights reserved.
Hier gibt’s von mir nur eine ganz kurze Review zum Film „Pitch Perfect 2“, welcher heute in die Kinos kam. Ich habe diesen Film heute quasi in der ersten Vorstellung in meinem Stammkino um die Ecke gesehen.

Meine Rezension:

Meiner Meinung nach wird der Film all denjenigen gefallen, die auch schon den ersten Teil mochten (so war es zumindest bei mir ;) ). Ich kann jedoch auch gut verstehen, wenn einige Leute sagen werden, dass zum einen dieser zweite Film von der ganzen Struktur, vom Aufbau dem ersten Teil sehr stark ähnelt. Es sind immer wieder dieselben Elemente, die Handlung des Films ist unglaublich stereotypisch und vorhersehbar. Dennoch muss ich wiederholen, das mir dem Film im Großen und Ganzen dann doch gefallen hat, er ist witzig und erfrischend und so ganz und gar nicht langweilig. Der Film unterhält. Im Kino wurde an vielen Stellen gelacht, und auch wenn ich einräumen muss, dass viele dieser Witze wirklich recht flach waren, so haben sie doch in gewisser Weise meinen Humor und scheinbar auch den vieler anderer Kinobesucher getroffen. Wer sich für Musik begeistert, der kann auch von "Pitch Perfect 2" mitgerissen werden.

Auch wenn das ganze Geschehen sehr vorhersehbar und nicht wirklich realitätsnah ist, ist es ja manchmal auch sehr angenehm, einfach mal für zwei Stunden aus dem grauen Alltag in eine solche idealisierte Welt zu fliehen und dafür ist dieser Film meiner Meinung nach goldrichtig :)

© 2015 - Universal Pictures. All rights reserved.
Meine Bewertung:

Da ich mir „Pitch Perfect 2“ vielleicht sogar ein zweites Mal ansehen würde, bekommt der Film von mir 3 von 5 Sternen. Sicher handelt es sich hierbei nicht um einen Überflieger, dennoch hat er auch vieles richtig gemacht und sich somit die 3 Sterne meiner Meinung nach vollkommen verdient.
(3 von 5 Sternen)

Links:

> im Stream

Montag, 30. März 2015

[Film] Les Misérables (2012) - ⭐️⭐️⭐️⭐️

© 2012 - Universal Pictures. All rights reserved.


Endlich habe ich es geschafft, mir diesen Film anzusehen, der es sich inzwischen auf meiner Watchlist schon richtig gemütliche gemacht hat. Ich habe ihn mir schon zweimal aus der Bibliothek ausgeliehen und dann doch wieder zurückgebracht, doch dieses Mal habe ich mich endlich dazu „durchgerungen“ ;) Ein entscheidender und vielleicht sogar der ausschlaggebende Faktor könnte darin gelegen haben, dass Eddie Redmayne, der ja in diesem Film eine nicht unbedeutende Rolle spielt, jüngst mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller in dem Film „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ ausgezeichnet wurde.

Nun kann ich sagen, dass ich es ganz und gar nicht bereue, „Les Misérables“ gesehen zu haben, da es ein gelungener und durchaus sehenswerter Film ist.

Der Inhalt:

In „Les Misérables“ folgen wir einem Protagonisten den ganzen Film hindurch, er bildet sozusagen den „Rahmen“ des Films. Er spielt sofort am Anfang der Geschichte eine Rolle und wir verfolgen ihn bis zum Ende des Films. Im Endeffekt ist die Geschichte die dort erzählt wird die Geschichte seines Lebens. Aber natürlich ist das Ganze wie jeder gute Film deutlich vielschichtiger aufgebaut. Mindestens genauso wichtig ist schließlich die Bedeutung von Revolution in dieser Geschichte. Der Film zeigt viel Trauer, Elend, Tod und Leid. Aber ebenso weist er auch auf die Liebe hin, was die Liebe überwinden und erreichen kann und wie viel Liebe ein Mensch in sich trägt. Es geht um das Leben und den Tod, was ein Leben für den Einzelnen bedeutet und welche Bedeutung es für die ganze Nation hat. Opfere ich mein Leben für eine bessere Zukunft oder lebe ich mein Leben in einer schlechten Gegenwart? Es geht um Gott und dass er den einzelnen Menschen vergibt, aber es wird auch thematisiert wie diese Menschen auf unterschiedliche Weise damit umgehen.

© 2012 - Universal Pictures. All rights reserved.

© 2012 - Universal Pictures. All rights reserved.


Meine Rezension:

Gerade für diejenigen, die diese Geschichte noch nicht kennen, die noch nicht in dem Musical waren (so wie ich), ist dieser Film ein mitreißendes Erlebnis. Da ich hier gerade das Musical angesprochen habe, muss natürlich auch festgehalten werden, dass sich dieses Musical schon jahrelang hält, es sich am Broadway durchgesetzt hat und dadurch bereits einen gewissen Status genießt. Jetzt kann man sich das Spektakel auch bequem per BluRay/DVD oder Video on Demand nach Hause holen.

Überrascht hat mich, dass in diesem Film tatsächlich fast ausschließlich gesungen wird. Hier könnte man sich natürlich die Frage stellen, ob wirklich jeder Schauspieler auch zum Mikrofon greifen sollte :) Was aber in jedem Fall gut klappt, das sind die Übergänge von Singen und Schauspielerei – die Bereiche arbeiten gut miteinander und sind nicht wie sonst voneinander getrennt. Dadurch, dass alles gesungen wird, wird der Inhalt im besten Falle nochmals von Gesang und Musik unterstützt. So sieht man die Emotionen der Schauspieler und hört gleichzeitig die passende Musik.

Die Kamera wurde gut eingesetzt, es wurde mit Perspektiven gearbeitet, die es dem Zuschauer ermöglichten, sich besonders gut in die Figuren hineinzuversetzen, im Speziellen bei den Monologen (Face-To-Face).

© 2012 - Universal Pictures. All rights reserved.


Meine Bewertung:

Alles in allem also eine klare Empfehlung meinerseits: Schaut ihn euch an! :D Und schreibt mir doch vielleicht in die Kommentare, wie ihr ihn fandet. Ich würde mich freuen, von euch zu hören!

(4 von 5 Sternen)

Links:

> Trailer
> Wikipedia
> im Stream

Montag, 2. März 2015

[Film] Taffe Mädels (2013) - ⭐️⭐️

© 2013 - Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.


Handlung:

FBI-Agentin Sarah Ashburn (Sandra Bullock) ist gezwungen, mit der Polizistin Shannon Mullins (Melissa McCarthy) einsam in Boston einen Fall zu bearbeiten, um endlich ihre Beförderung zu erhalten. Denn nur zu zweit können sie den Drogenboss Larkin schnappen. Jedoch ausstehen können sich die beiden auf den Tod nicht, eine berufliche Zusammenarbeit wird dennoch von ihnen erwartet und sie sind vom jeweils anderen abhängig, nur zusammen haben sie die notwendigen Voraussetzungen, um den Fall zu lösen. Nach anfänglich Startschwierigkeiten und vielleicht auch ein, zwei Drinks heben sich die Gemüter, Ashburn und Mullins sind jetzt ein Team. Nichts kann sie mehr stoppen.

Meine Rezension:

Die Handlung ist uns nur allzu bekannt, "Taffe Mädels" knüpft an die typischen Buddy-Komödien an. Was an sich gar nicht so schlimm wäre, würde er diese Handlung weiterdenken und innovative Einfälle einbauen. Denn der Gedanke des Films scheint ja der zu sein, mithilfe der beiden weiblichen Cops aus den bekannten Mustern einer solchen Buddy-Komödie auszubrechen, nur leider gelingt ihm das überhaupt nicht. Er übernimmt nur, bringt aber keine neuen Ideen hervor.

Diese Komödie bereichert sich auch bei den Gags eher altbekannter Running Gags der Filmindustrie (wobei die teilweise tatsächlich noch eine gewisse Komik haben, da man genau das eintritt, womit man gerechnet hat; es wird also kurz davor eine Erwartungshaltung geschaffen, die anschließend in übertriebenem Maße erfüllt wird), aber natürlich finden wir auch sehr viele, einfach nur flache Witze vor (das kommt dann ganz auf den Geschmack an, ob es den eigenen Humor trifft). Dazu muss man sagen, dass ich den Film in der deutschen Version gesehen habe, es ist natürlich gut möglich, dass einige Wortwitze etc. hier ganz verloren gehen.

Natürlich ist "Taffe Mädels" kein Überflieger in Sachen Filmkunst, das lässt sich relativ schnell erkennen.

Die schauspielerische Leistung ist okay, aber nicht überragend, was natürlich auch daran liegen könnte, dass eine solche überragende Leistung im Rahmen dieses Filmes einfach gar nicht möglich gewesen wäre. Allgemein muss ich sagen, dass ich Melissa McCarthy sehr mag, sie wertet auch diesen Film für mich wieder etwas auf und macht ihn sehenswert.

© 2013 - Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.

© 2013 - Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.


Fazit:

Leider überrascht der Film "Taffe Mädels" in keiner Weise und ist so Mainstream, dass er wohl kaum einen starken Eindruck macht oder einem lange im Gedächtnis bleibt, dennoch liefert er zum Schluss eine bodenständige Komödie, die sicherlich für einen verregneten Nachmittag genau das Richtige ist.

(2 von 5 Sternen)

Links:

> im Stream

Würde mich sehr über eure Meinungen freuen, schreibt doch mal einen Kommentar :)

Mittwoch, 25. Februar 2015

[Aktuelles] Die Oscar Verleihung 2015 - Review

Die Gewinner des diesjährigen Oscars stehen ja nun schon eine Weile fest, dennoch möchte ich hier nochmal meine persönlichen Highlights hervorheben.


Beginnen wir gleich einmal mit der Bezeichnung "Gewinner". Im Netz findet man ja tausende Seiten à la "Die Gewinner der 87. Academy Awards stehen endlich fest". Gemeint sind hiermit diejenigen, die in den einzelnen Kategorien einen Oscar bekommen oder eben "gewonnen" haben. Demnach wären die größten Gewinner dieser Nacht diejenigen gewesen, die mit ihren Filmen auch die meisten Oscars erhalten haben (Birdman, The Grand Budapest Hotel, Whiplash). Jedoch sind für mich die wahren Gewinner die Gewinner unserer Herzen, das sind diejenigen, die echte Freude über diese große Auszeichnung zeigen, diejenigen, die in ihrer Rede aus ihrem Herzen sprechen, diejenigen, die eben nicht von einem Zettel in ihrer Hand erinnert werden müssen, wem sie zu danken haben. Das wäre dieses Jahr beispielsweise Eddie Redmayne für mich gewesen, der echte Emotionen zeigte und es kaum fassen konnte, dass er tatsächlich gewonnen hatte.


Ein weiterer Gewinner unserer Herzen war natürlich Neil Patrick Harris, der mit seiner lustigen und doch einfach sympathischen Art und mit einer brillanten Moderation alle in seinen Bann gezogen hat.


Einige Schauspieler nutzen diesen Anlass und die riesige Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wurde, um auf Probleme in der Welt aufmerksam zu machen. Patricia Arquette forderte mehr Frauenrechte, John Legend machte auf den Rassismus aufmerksam, der auch in unserer heutigen Welt eine große Rolle spielt, aber nicht mehr spielen sollte. Julianne Moore, die mit dem Oscar für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde, erinnerte in ihrer sehr bewegenden Oscar-Rede, entsprechend dem Film, den sie repräsentierte ("Still Alice"), an die Krankheit Alzheimer, die uns alle irgendwann in der Zukunft einmal betreffen könnte.


Alles in allem muss ich sagen, dass es sich sehr gelohnt hat, einzuschalten und das Geschehen einfach mal live zu verfolgen (auch wenn Pro7 für ein paar Minuten eine Störung hatte, das kann schon mal vorkommen). Ich denke, dass es eine interessante und vielseitige Show war, die man (gerade auch al Filmjunkie) einfach mal live erlebt haben muss.


Im Anschluss wieder ein paar ergänzende Links:
Würde mich sehr über Kommentare freuen :) bis zum nächsten Mal

Sonntag, 22. Februar 2015

[Aktuelles] Die Oscar-Verleihung 2015

DIE Nacht der Nächte ist gekommen. Endlich ist es soweit! Die Oscars stehen vor der Tür :)


Morgen früh um 1:30 Uhr auf Pro7 könnt ihr die Verleihung der Oscars, des womöglich wichtigsten Film-Events des Jahres live und hautnah mitverfolgen!


Um euch die Zeit bis dahin ein wenig zu versüßen und für Vorfreude zu sorgen, könnt ihr beispielsweise an einem der zahlreichen Gewinnspiele teilnehmen. Beim Oscar-Gewinnspiel von Nerdtalk.de könnt ihr tolle Blue-Rays abstauben und euch gleichzeitig mit den nominierten Filmen beschäftigen, da ihr für jede Kategorie euren Tipp abgeben sollt. Ihr könnt noch bis heute 23:59 teilnehmen, also lasst euch das nicht entgehen :)


Also ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, welcher Film die meisten Oscars bekommt, welcher vielleicht trotz zahlreicher Nominierungen ganz ohne nach Hause kommt, wie die Schauspieler reagieren, wie sich Neil Patrick Harris als Moderator anstellt und natürlich würde ich mich auch über Reaktionen/Kommentare eurerseits freuen.


Die nächsten Tage wird auf jeden Fall auch nochmal ein Post über die Ergebnisse, über die Gewinner und die Verlieren kommen.


Auf jeden Fall einschalten - es lohnt sich :D




Hier noch die Links:




Samstag, 21. Februar 2015

[Film] Das erstaunliche Leben des Walter Mitty - ⭐️⭐️⭐️⭐️

© 2013 - Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.


Um ehrlich zu sein, der Trailer zum Film "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" hat mich überhaupt nicht dazu animiert, ihn mir anzuschauen. Dass ich ihn nun im Nachhinein doch noch gesehen habe, darüber bin ich sehr froh, denn ansonsten wäre mir tatsächlich etwas entgangen.

Der Inhalt:

Walter Mitty lebt eingekerkert in seinem langweiligen, aber doch bodenständigen Alltag, welchem er nur mithilfe von Tagträumen entfliehen kann. Walter Mitty scheint genau der Typ von Nebenan zu sein, der immer nur dumm dasteht, der aber nie etwas tut.
Das soll sich nun ändern. Denn um seinen Job zu retten und ein verloren gegangenes Negativ zu finden, begibt sich Mitty auf eine ungewöhnliche Reise, von der er als ein völlig neuer Mensch zurückkehrt.

© 2013 - Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.

© 2013 - Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.


Meine Rezension:

Ein Film, der zum Träumen einlädt und der Laune macht, sich selbst in ein solches Abenteuer zu stürzen, sich endlich auf den Weg zu sich selbst zu machen.


Hier hat Ben Stiller meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet, sowohl als Regisseur als auch als Schauspieler. Wunderschöne Schauplätze, interessante Kameraarbeit sowie durch und durch gute schauspielerische Leistungen sorgen für einen rundum gelungenen Film mit angenehmer Atmosphäre.

(4 von 5 Sternen)

© 2013 - Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.


























Links:

> Trailer
> Wikipedia
> im Stream