Donnerstag, 12. Januar 2017

[Aktuelles] 5 Filme in 2017, auf die ich mich schon jetzt freue

Inzwischen sind schon fast zwei Wochen vergangen und so langsam haben wir alle uns an das neue Jahr gewöhnt. Da dachte ich wird es Zeit, die Filme aufzuzählen, auf die mich schon jetzt sehr freue. Natürlich werde ich während des Jahres noch auf viele andere Filmwünsche meinerseits treffen und man sollte ja auch nicht die kleinen, unauffälligeren Filme unterschätzen. Trotzdem hier schon einmal 5 Streifen, die mein Interesse bereits geweckt haben:

Kong: Skull Island


Photo by Chuck Zlotnick - © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc. - Image courtesy Rock Paper Photo.
All rights reserved.


> Darsteller: Brie Larson, Tom Hiddleston und Samuel L. Jackson
> Erscheinungsdatum: 09. März 2017
> Obwohl mir damals "Godzilla" nicht wirklich gefallen hat, muss ich zugeben, dass die ersten Bilder aus "Kong: Skull Island" vielversprechend aussehen. Auch die gute Besetzung sorgt dafür, dass ich auf diesen Film besonders gespannt bin.

Guardians of the Galaxy Vol. 2


© 2017 - The Walt Disney Company / Marvel Studios. All rights reserved. 
> Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana, Sylvester Stallone, Kurt Russell, Nathan Fillion und die Stimmen von Bradley Cooper und Von Diesel
> Erscheinungsdatum: 27. April 2017
> "Guardians of the Galaxy" fand ich damals ziemlich cool und ich hoffe, dass auch die Fortsetzung ebenso viel Spaß macht.

Star Wars: Episode VIII


© 2017 - Disney. All rights reserved.
> Darsteller: Carrie Fischer, Tom Hardy, Mark Hamill, Domhnall Gleeson, Oscar Isaac
> Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2017
> Vielleicht schaffe ich es bis dahin auch endlich einmal, das ganze Star Wars Universum nachzuholen, damit ich diesen Film vielleicht sogar im Kino sehen kann.

Jumanji


> Darsteller: Dwayne Johnson, Jack Black
> Erscheinungsdatum: 21. Dezember 2017
> Jumanji habe ich als Kind immer gerne gesehen. Ich werde ihn mir auf jeden Fall auch nochmal ansehen, mal sehen ob die Neuverfilmung da mithalten kann. Leider sieht der Neue bis jetzt eher so aus, als könnte es ein Flop werden. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren :D

Pitch Perfect 3


> Darsteller: Hailee Steinfeld, Anna Kendrick, Rebel Wilson
> Erscheinungsdatum: 21. Dezember 2017
> Bei einem 3. bin ich grundsätzlich eher skeptisch. Doch da mich sowohl Teil 1 auch Teil eher positiv überrascht haben bzw. auf jeden Fall unterhaltsam waren, bin gespannt, was nun folgt.


Was besonders auffällt: alle diese Filme sind entweder Neuverfilmungen oder Sequels. Gerade bei Sequels habe ich ja häufig so meine Bedenken, dennoch sind mir die "Originale" in diesem Fall so positiv in Erinnerung geblieben, dass ich mich gerne eines Besseren belehren lasse und mich dabei auch gerne auf Neues einlassen möchte. Dies gilt natürlich ebenso für die Neuverfilmungen.

Frage an euch:
> Auf welche Filme freut ihr euch dieses Jahr besonders?

Donnerstag, 5. Januar 2017

[Film] Suicide Squad (2016) | ✭✭✭✩✩

Photo by Clay Enos - © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC


„Suicide Squad“ war einer der Filme, auf die ich mich in 2016 ganz besonders gefreut hatte. Letzten Endes habe ich es dann leider doch nicht geschafft, ihn im Kino zu sehen und so holte ich mir vor Kurzem die Blu-Ray und schaute ihn mir dann in wohliger Heimkino-Atmosphäre an.

Worum geht’s?

Also ganz allgemein geht es darum, „Feuer mit Feuer“ zu bekämpfen, wie es auch selbst im Film gesagt. Um ein Metawesen zu bekämpfen, stellt die US-Regierung (nicht ganz einvernehmlich) eine Art „Elite des Bösen“ zusammen, ein Team bestehend Superhelden und Schurken, die eigentlich nie wieder das Sonnenlicht zu sehen bekommen sollten. Dazu gehören unter anderem Harley Quinn, Deadshot und Killer Croc; und auch der Joker hat in diesem Film einen Auftritt. Dabei sollen die Bösewichte aus dem Gefängnis befreit werden und stattdessen einen Mikrochip eingepflanzt bekommen, durch den die Stellvertreterin der US-Regierung Amanda Waller die Kontrolle über die Gruppe behält. Sollte sie mit Ihnen nicht zufrieden sein oder jemand sich von der eigentlichen Aufgabe abwenden, kann sie dessen Leben mit nur einem Klick auslöschen. Daher auch „Suicide Squad", also „Selbstmordkommando“. Nun liegt es in den Händen der Bösen, für welchen Weg sie sich entscheiden, und ob sie der guten Sache dienen oder ihrem Ruf alle Ehre machen.

Photo by Clay Enos - © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC

Photo by Clay Enos - © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC


Meine Rezension:

Zuerst einmal: man muss kein Superhelden-Kenner sein und alle Comics gelesen haben, um diesen Film zu verstehen. Ich selbst kannte auch die meisten Figuren davor noch nicht und trotzdem war mir ohne zusätzliche Erklärung klar, worum es im Kern dieses Filmes geht. Zudem gibt es zu Beginn des Filmes eine detaillierte Einleitung in die einzelnen Charaktere, die für mich persönlich zum einen gut zur Erklärung und zum anderen auch einfach spannend erzählt wurde.

Gut finde ich außerdem an „Suicide Squad“, dass der Film die Charaktere nicht auf eine Eigenschaft, also das Böse reduzieren, sondern zeigt, dass jeder Mensch (und auch die Superhelden) verschiedene Eigenschaften hat und dass das Verhalten der Menschen immer auch das Ergebnis bestimmter Erfahrungen oder Umwelteinflüsse ist. Die Special Effects waren sehr eindrucksvoll und wurden zudem sinnvoll eingesetzt. Die schauspielerischen Leistungen würde ich insgesamt eher im Mittelfeld anordnen, aber insbesondere Jared Leto, also den Darsteller des Jokers in diesem Film, fand ich großartig. Eine Rolle wie der Joker ist äußerst schwierig und herausfordern, und ich persönlich fand, dass er diese Rolle auf seine ganz eigene Art sehr glaubwürdig und speziell umgesetzt hat. Mir lief während der Szenen mit dem Joker ein richtiger Schauer über den Rücken.

Photo by Clay Enos - © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC


Leider wird der Film zum Ende hin immer langatmiger, da irgendwann klar ist, was die Kernaussage des Filmes ist und dann auch keine weiteren Informationen oder großartige Entwicklungen der Figuren folgen.

Meine Bewertung:

Sicherlich ist „Suicide Squad“ nicht für jeden etwas. Und sicherlich hat er auch seine Schwächen. Aber im Großen und Ganzen ist „Suicide Squad“ ein unterhaltsames und explosives Abenteuer, das einem Spaß und Ablenkung vom grauen Alltag auf über zwei Stunden bietet.

Interessantes:

> Trailer
> Wikipedia
> im Stream: zurzeit in keiner Flatrate und nicht zum Leihen, Kaufen ab 9,99€
> bei Letterboxd
> das Album zum Film „Suicide Squad - The Album“ ist vollgepackt mit coolen Songs und ich kann nur empfehlen, da mal reinzuhören

Samstag, 31. Dezember 2016

[Aktuelles] Mein Filmisches Jahr 2016

Und schon wieder ist ein Jahr rum! 2016 ging letzten Endes doch wieder recht schnell vorbei und auch wenn einiges vielleicht nicht so lief wie man es sich von vorneherein erhofft hatte, so gab es für mich persönlich auch viele schöne Momente, an die ich gerne zurückdenken werde. Ich freue mich jedoch auch besonders auf 2017, auf einen Neustart mit vielen (z.T. bekannten) Vorsätzen, wie: mehr Sport, fleißiger sein, sich einsetzen, noch mehr schaffen, und und und. Aber letzten Endes hat doch auch das faule auf der Couch liegen und Filme sehen etwas gebracht, sonst wäre es wohl nie zu diesem Blog gekommen. Und in diesem Jahr habe ich es auch wirklich einmal geschafft, etwas aktiver zu bloggen, nicht zuletzt natürlich wegen der langen Semesterferien. Ich freue mich auf jeden Fall auf das neue Jahr, es wird auf jeden Fall sehr aufregend werden, da viele Reisen und ganz allgemein viel Neues auf mich wartet, auf das ich mich schon jetzt sehr freue.

Um richtig in das neue Jahr starten zu können, möchte ich an dieser Stelle nochmal einen kleinen Rückblick auf das vergangene geben (was mir dank hoher Aktivität bei Letterboxd nun zugute kommt):

Ich habe 2016 fast 150 Filme gesehen.

Die besten Filme 2016


Szene aus "Raum" (2015)
"Raum" - © 2015 - Universal Pictures. All rights reserved.

























Auf Letterboxd habe ich 8 (für mich) neuen Filmen eine Maximal-Bewertung von 5 Sternen gegeben, von denen 5 aktuellere Filme waren, die ich zum Teil auch im Kino gesehen habe.

Darunter waren:
The Shining (1980), mein persönlicher Favorit des diesjährigen Horrorctobers
> Der Club der toten Dichter (1989)
Life Itself (2014)
> Spotlight (2015)
Der Marsianer (2015)
> Deadpool (2016), (wobei dieser bei der Zweitsichtung ein Sternchen weniger erhielt)
> Piper (2016), der Kurzfilm, welcher vor "Findet Dory" lief und den ich auch schon bei den Oscars 2017 sehe

Alle diese Filme haben mich tief berührt, zum Weinen, Lachen, Staunen gebracht und haben häufig sehr viel Liebe zum Detail und zum Film als solches herübergebracht, was mir meist auch recht wichtig ist. Mein persönlicher Favorit dieses Jahr, der so gesehen alle diese Eigenschaften beinhaltete und einen ganz besonderen Eindruck bei mir hinterließ, war "Raum" (2015).

Die schlechtesten Filme 2016


Szene aus "Krampus" (2015)
"Krampus" - © 2015 - Universal Pictures. All rights reserved.


Tatsächlich gab es dieses Jahr nur einen Film, dem ich lediglich einen Stern gegeben hatte, und dabei handelt es sich um Videodrome (1983), den ich auch während des Horrorctobers gesehen hatte und dem ich irgendwie gar nichts abverlangen konnte. Dem folgen jedoch eine ganze Reihe an Filmen, die nur 2 von 5 möglichen Sternen bekommen haben und die ich ebenso nicht gerade "berauschend" fand.

Diese relativ aktuellen Filme mochte ich außerdem nicht wirklich:
> Krampus (2015), den ich erst vor kurzem nachgeholt hatte, da er ja sehr gut in die Weihnachtszeit passt.. Leider wurde das unglaublich gute Intro schnell wieder zerstampft durch einen zu starken Fokus auf den Kampf mit diversen Weihnachtsmonstern, der einer wirkliche Entwicklung einer Geschichte stark entgegenwirkte. Das Ende war trotzdem recht eindrucksvoll.
> Ant-Man (2015), welcher mich auch bei der Zweitsichtung nicht wirklich überzeugen konnte
> Hitman: Agent 47 (2015)
> Annabelle (2014)
> Er ist wieder da (2015)
> Rettet Raffi! (2015), bis auf den Hamster wirklich grausam, da er seine Zielgruppe "Kinder" überhaupt nicht ernst zu nehmen scheint
> Tammy (2014)
> My Big Fat Greek Wedding (2016), der nicht wirklich schlecht war, aber halt auch nicht so richtig gut :D tut aber nicht weh..
> Miss Julie (2014)

Serien in 2016


Szene aus "The Mentalist"
"The Mentalist" - © 2015 - CBS Television, Inc. All rights reserved.


Dieses Jahr habe ich nicht sonderlich viele Serien gesehen, sondern mich eher mit Filmen beschäftigt.  Vor allem habe ich aber auch ein paar ältere Serien von Neuem wiederentdeckt, die man so vielleicht schon fast vergessen hatte. Auf jeden Fall sind hier nur die Serien, die ich bewusst und zusammenhängend gesehen habe und solche, wo immer mal einzelne Folgen gesehen wurden, gehen dabei natürlich unter.

Dennoch habe ich hier nochmal eine kurze Liste an Gesehenem zusammengestellt:
> The Big Bang Theory (Staffel 8), Staffel 9 wird noch an Silvester in einem Serienmarathon durchgeschaut, wie es inzwischen schon zur Tradition geworden ist bei uns
> True Detective (Staffel 1), die erste Staffel hat mir wirklich gut gefallen, was aber zum Großteil auch an Matthew McConaughey und seiner faszinierenden Rolle lag, bei der zweiten Staffel hat mich schon nach der ersten Folge das Interesse verlassen, aber vielleicht wäre das dann was für 2017
> Alf (ganze Serie)
> The King of Queens (Staffel 1-3), die ich meiner Reise nach New York wieder ausgegraben hatte
> Castle (Staffel 1)
> The Mentalist (Staffel 7)
> Pretty Little Liars (Staffel 5)


So, das war es auch schon wieder von mir. Ich wünsche euch allen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr, seid kreativ und mutig 😉, und schreibt mir mal, wie ihr das Jahr 2016 erlebt habt oder welche Filme euch besonders bewegt haben.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

[Aktuelles] Weihnachten 2016

Weihnachten steht vor der Tür und ich schaffe es endlich mal, mich aus dem Studium zurückzumelden. Nachdem ich heute die letzten Weihnachtsgeschenke besorgt habe und damit endlich entspannen kann, möchte ich nun meine Lieblings-Weihnachtsfilme vorstellen und ein wenig drumherum erzählen.

Bei uns ist Heiligabend immer sehr entspannt und wir versuchen, einfach die gemeinsame Zeit zu genießen. Trotzdem sind zwei Filme an diesem Tag „Pflicht“: geschaut werden „Der Polarexpress“ und „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“. Die beiden gehören bei uns einfach dazu, auch wenn ich sie inzwischen schon in- und auswendig kenne.

© 2004 - Warner Brothers. All rights reserved.
© 1992 - Walt Disney Studios. All rights reserved.

Ansonsten gibt es noch eine Reihe an „optionalen“ Filmen, die ich insbesondere zu Weihnachten gerne sehe, die aber nicht am 24. und auch nicht unbedingt jedes Jahr gesehen werden müssen. Zu diesem Filmen gehören diverse andere Weihnachtsfilme, wie z.B. „Kevin - Allein zu Haus" und „Kevin - Allein in New York“ (letzteren möchte ich übrigens sowieso gerne mal wieder sehen, nachdem ich im Sommer selbst in New York war) oder Animationsfilme wie „Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren“, „Niko - Ein Rentier hebt ab“ oder „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“. Zu Weihnachten mag ich außerdem gerne größere Fantasy-Filmreihen, z.B. „Harry Potter“ oder „Der Hobbit“.

Dieses Jahr habe ich bereits „Santa Clause - Eine schöne Bescherung“ mit Tim Allen sowie „Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren“ gesehen.

Außerdem habe ich mir das erste Mal „Ist das Leben nicht schön?“ angesehen. Insgesamt fand ich diesen Film schon ziemlich gut, da er mich in einigen  Szenen stark an die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens erinnerte, die darin angesprochenen gesellschaftskritischen Themen sind noch heute hochaktuell, was vielleicht auch seinen langanhaltenden Erfolg erklärt. Dabei wird er jedoch so leicht erzählt, dass man schnell ins Geschehen einsteigen kann. Insbesondere das Ende fand ich allerdings leider etwas enttäuschend, da es sehr amerikanisch und unrealistisch daherkam.

Auf meiner Wunschliste für dieses Weihnachten steht außerdem noch „Krampus“, da ich ihn letztes Jahr irgendwie verpasst habe und nun nachholen möchte. Ich finde die Idee, eine Horrorkomödie mit Weihnachten zu verbinden, auf jeden Fall äußerst interessant 😄.

Welche Filme dürfen bei dir an Weihnachten nicht fehlen? Oder kennst du vielleicht einen Geheimtipp, der einen so richtig in Weihnachtsstimmung bringt?

Montag, 14. November 2016

[Aktuelles] Media Monday #281

© medienjournal-blog.de. All rights reserved.



















Wieder einmal habe ich es geschafft, beim Media Monday vom Medienjournal teilzunehmen. Hier mein kleiner ausgefüllter Lückentext:

1. Von dem, was man bisher so hört, reizt mich Doctor Strange sehr. Habe mich auch schon riesig darauf gefreut, schließlich ist ein Marvel-Film und dann auch noch mit Benedict Cumberbatch! Mal schauen, ob ich demnächst dazu komme, ihn zu sehen.

2. Jack Black hätte es verdient, dass er eine Rolle in einem besseren Film als „Gänsehaut“ spielt. Seine schauspielerischen Leistungen waren an dem Film leider so ziemlich das einzige Herausragende, alles andere wirkte auf mich eher enttäuschend.

3. Über die Wahlen in Amerika könnte ich mich ja richtiggehend aufregen, aber das macht außer mir schon jeder.

4. Messen und Conventions allüberall. Mir persönlich fehlt da der Überblick und meistens sind die Karten schon weg, wenn ich was Cooles finde. Aber an sich stelle ich mir das schon ziemlich spannend vor.

5. Mittlerweile stapeln sich bei mir zuhause die DVDs und BluRays. Ich kaufe immer neu und komme gar nicht hinterher. Deshalb versuche ich auch in letzter Zeit, ein paar der Regalleichen endlich mal zu schauen, aber irgendwie wird es trotzdem immer mehr. 😂

6. Wenn mal etwas Zeit bleibt, greife ich derzeit gerne zu Castle, einem Tee und einer schönen Duftkerze.

7. Zuletzt habe ich mir die komplette Indiana Jones Collection angesehen und das war sehr aufschlussreich, weil ich bisher immer nur den dritten Teil gesehen habe. Dazu wollte ich aber demnächst nochmal einen ausführlicheren Blogpost schreiben.

Donnerstag, 10. November 2016

[Film] Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (2014) - ⭐️⭐️⭐️⭐️

© 2014 - Fox Searchlight. All rights reserved.


Endlich habe auch ich es geschafft, „Birdman“ nachzuholen. Nachdem dieser Film von der Kritik hochgelobt, wenn nicht sogar gefeiert wurde, waren meine Erwartungen auch dementsprechend hoch. Der Film räumte bei der Oscar-Preisverleihung 2015 ganze 4 Oscars ab (inklusive „Bester Film“), aber auch abseits davon gab es zahlreiche Nominierungen und Preise für „Birdman“.

Der Inhalt:

Riggan Thomson ist Schauspieler, hat jedoch seine glänzenden Zeiten, in denen er den Superhelden „Birdman“ in diversen Kinofilmen darstellte, schon lange hinter sich. Er hat nur noch ein Ziel vor Augen: Unglaubliches zu schaffen und für immer unvergesslich zu sein. Dabei vernachlässigt er Familie und Freunde und geht notfalls auch über Leichen, um dieses Ziel zu erreichen. „Birdman“ beschäftigt sich vor allem mit dem Menschen Riggan Thomson als Resultat seiner bisherigen Erfolge wie Misserfolge und wie diese ebenso seine Wahrnehmung von sich selbst und seiner Umwelt beeinflussen.

© 2014 - Fox Searchlight. All rights reserved.


Meine Rezension:

Regisseur Alejandro González Iñárritu spielt bei „Birdman“ ganz bewusst mit den stereotypischen Vorstellungen und Erwartungen, die ein Publikum an einen solchen Film hat. So lässt er den Betrachter lange im Dunkeln, was es mit den übernatürlichen Fähigkeiten von Riggan Thomson auf sich hat, bevor er einem aufzeigt, dass nicht alles, was wir in seinem Film sehen, auch der Wirklichkeit im Film entspricht. Ein anderes Beispiel wäre ein Bild, was ganz zu Beginn für vielleicht eine Sekunde aufblitzte, aber weder erklärt noch anderweitig ausgearbeitet wird. Erst ganz zum Schluss wird aufgelöst, was es damit auf sich hat. Das sind natürlich nur spezielle Beispiele, von denen sich noch viele weitere in „Birdman“ finden lassen. Worauf ich aber hinaus möchte, ist dass Iñárritu auf sehr viele Details geachtet hat und die Art und Weise, wie der Film inszeniert wurde, keineswegs zufällig ist. Ich persönlich bin auch ein Fan solcher Inszenierungen (zumindest wenn sie dabei nicht an Glaubwürdigkeit verlieren),  da ich überzeugt bin, dass man damit dem Perfektionismus im Film am nächsten kommen kann. So setzt der Regisseur auch ganz bewusst auf gestalterische Aspekte wie einen einzigen Schauplatz oder eine Zusammensetzung des Films, die auf den ersten Blick keine offensichtlichen Schnitte zeigt. Die Kameraführung macht es dem Zuschauer möglich, eine große Empathie für die Charaktere zu entwickeln und erleichtert es ihm, dem Protagonisten durch den Film zu folgen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht verschweigen, dass die Story an sich mich schon etwas verwirrt hat, da die Geschichte keinen typischen Handlungssträngen folgt und man teilweise, wie schon erwähnt, auch im Dunkeln gelassen wird. Dazu kommt, dass durch die Reduzierung auf quasi nur einen Ort des Geschehens der Film insgesamt etwas konstruiert wirkt. So ist beispielsweise unwahrscheinlich, dass sich das ganze Leben eines Menschen an nur einem Ort abspielt, an dem er lebt und arbeitet, an dem er auf Freunde und Feinde genauso wie auf die Familie trifft. Womöglich könnte man dies aber auch so interpretieren, dass das Leben des Schauspielers im Film selbst eine einzige große Bühne darstellen soll.

© 2014 - Fox Searchlight. All rights reserved.

© 2014 - Fox Searchlight. All rights reserved.


Meine Bewertung:

Eins ist für mich jedenfalls klar: auch wenn einige Aspekte von „Birdman“ für mich nicht hundertprozentig nachvollziehbar waren, so gefiel mir der Film im Großen und Ganzen doch sehr gut. Außerdem orientiert sich „Birdman“ nicht (nur) an Bestehendem, sondert probiert auch Neues aus und das macht den Film einzigartig und außergewöhnlich.

(4 von 5 Sternen)

Interessantes:

> Trailer
> Wikipedia
> im Stream: aktuell nicht in einer Flatrate (Stand: November 2016)
> bei Letterboxd

Mittwoch, 2. November 2016

[Aktuelles] Chaoswichteln 2016

So langsam, aber sicher geht es immer mehr auf Weihnachten zu. Das letzte Mal, dass ich gewichtelt habe, war noch in der Schule. Ich würde gerne die daran (nicht immer so positiven) Erfahrungen auffrischen, da ich die Idee vom Wichteln eigentlich ganz toll finde. Weil ich nun auch auf meinem Blog aktiver bin und ich es noch ein bisschen spannender und überraschender finde, wenn man die (zu) beschenkenden Leute gar nicht persönlich kennt, kam das Chaoswichteln der Chaosmacherin für mich wie gerufen.

Ich nehme also daran teil und wenn ihr auch Interesse daran und unter Umständen sogar einen eigenen Blog habt, dann kann ich euch nur empfehlen, ebenfalls beim "Chaoswichteln" teilzunehmen. Anmelden könnt ihr euch noch bis zum 12. November 14 Uhr.

Soweit also erstmal der Hinweis, und ich werde im Dezember sicherlich noch einmal einen Post hochladen mit dem, womit ich dann beschenkt wurde.